Document Basket
  • The document basket is empty

    To place a document in the briefcase, you should drag and drop it from where it is linked on the site.

TYPO3 durch Extensions erweitern

TYPO3 ist ein modular aufgebautes Content Management-System. Das bedeutet, es besteht zum einen aus einem Kernprogramm (T3 Core), in das die wichtigsten Funktionen integriert wurden, und zum anderen aus den so genannten Extensions, mit denen der bestehende Leistungsumfang der Basiskonfiguration von TYPO3 zusätzlich beliebig erweitert werden kann. Der große Vorteil von Extensions: Dadurch lässt sich T3 an jedes beliebige System anbinden, ohne dass der Kern verändert werden muss.

In einer Extension können mehrere verschiedene Funktionen enthalten oder zusammengefasst sein.

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Inhalten der Erweiterungen zwei Ausprägungen:

  • Plug-ins nennt man die Extensions, die Funktionen im TYPO3 Frontend aufrufen
  • Module sind Erweiterungen, die zusätzliche Funktionen im TYPO3 Backend bereitstellen

 Darüber hinaus werden Extensions in folgende Gruppen unterteilt:

  • Backend: Funktionen, die in das Backend integriert sind und dem Content Manager zur Verfügung stehen (z.B.: Rich Text-Editor)
  • Backend Modules: zusätzliche Module im Backend, die gesondert aufgerufen werden können (z.B.: Full Backup)
  • Frontend: Funktionen, die im Frontend genutzt werden, aber keine eigene Anzeige generieren (z.B.: Google Analytics Integration)
  • Frontend Plug-in: Extensions, die im Frontend angezeigt werden (z.B.: Newssystem)
  • Misc: Sonstige Extensions, die sich nicht in die anderen Kategorien einordnen lassen (z.B.: Bibliotheken, die Funktionen für andere Extensions zur Verfügung stellen)
  • Services: Es wird z.B. ein Authentifizierungsservice angeboten, der vom System global genutzt wird
  • Examples: Beispiel-Extensions zur Verdeutlichung
  • Templates: Basisvorlagen, z.B. für Darstellung von Inhalten
  • Documentation: Benutzer- oder Administrations-Handbücher

Eine Extension kann also mehrere Plug-ins oder Module enthalten, damit der gewünschte Leistungsumfang erzielt werden kann.

Beispiel für den Aufbau einer zusammengesetzten Erweiterung:

Die Extension "Forum"

Die Extension zur Einbindung eines Forums in TYPO3 besteht hier aus vier unterschiedlichen Plug-ins und Modulen, die, aufeinander abgestimmt, alle benötigten Funktionalitäten bereitstellen:

  • Plug-in 1: Darstellung des Forums
  • Plug-in 2: Auflistung der letzten 10 Forumseinträge
  • Plug-in 3: Nachrichten an andere Forums-Teilnehmer schicken
  • Modul: Verwaltung des Forums im Backend durch den Content Manager
Sprach-Lokalisierung von Extensions

Ein weiterer Vorteil des modularen Aufbaus von TYPO3 und seiner Extensions liegt in der sehr einfachen Möglichkeit verschiedene Sprachversionen einer Extension herzustellen.

Jedes Plug-in und Modul besitzt eine eigene locallang.xml-Datei, in der die verwendete Sprache abgespeichert ist. Soll eine neue Sprache hinzugefügt werden, so muss die locallang.xml lediglich um die entsprechenden Übersetzungen erweitert werden. Dies kann durch den Redakteur flexibel selbst durchgeführt werden.

  • Die Spracheinstellungen können dabei zu einem beliebigen Zeitpunkt geändert werden.
Sprach-Lokalisierung von Extensions für die Ausgabe im Frontend:

Im Regelfall werden Extensions im TYPO3 Extension Repository (TER) mit einer Basislokalisierung abgelegt. So liegt beispielsweise die "tt_news", eine der meist verwendeten Erweiterungen für TYPO3, bereits in der "Basisversion" in 16 verschiedenen Sprachen vor. 

Weitere Sprachen lassen sich nachträglich - sofern vorhanden - schnell und einfach aus dem TER herunter laden und installieren. Die Sprachinhalte in den Labels werden lediglich zu der locallang.xml der jeweiligen TYPO3-Extension hinzugefügt.

Der Administrator kann festlegen, in welchen Sprachen die Extension für das Frontend bereitgestellt werden soll; entsprechend werden die Language Files geladen, wenn die neue Sprache auch zuvor im TYPO3-Core-System konfiguriert wurde.

Prinzipiell können Lokalisierungen auch durch andere Personen als die originären Entwickler der Extensions erstellt werden. Weitere Informationen, wie man eine neue Sprachversion erstellt, finden sich unter: http://typo3.org/extensions/translators/


Case Study

congstar GmbH

  • 1Hochflexibles Templating System für maximale Designflexibilität.
  • 2Abstraktion der Shop Logik zur direkten Verzahnung mit dem CMS.
  • 3Umfangreiche Google Maps Integration im congstar Aufladefinder.

Lesen Sie die Case Study:

Besucher Historie